Über eine Million Besucher auf "Make it in Germany"

Make it in Germany

Über eine Million Besucher auf dem Willkommensportal "Make it in Germany" zeigen, dass Deutschland ein interessantes Zielland für internationale Fachkräfte ist.

Das Online-Willkommensportal für internationale Fachkräfte www.make-it-in-germany.com hat heute die Marke von einer Million Besuchern überschritten. Mehr als 80 Prozent der Besucherinnen und Besucher stammen aus dem Ausland. Besonders großes Interesse zeigen Fachkräfte in Italien, Indonesien, Portugal, Vietnam, Indien, Spanien und Russland.

Der Bundesminister für Wirtschaft und Energie, Dr. Philipp Rösler: "Der Besucherrekord auf "Make it in Germany" zeigt, dass wir zur richtigen Zeit ein wichtiges Angebot für Fachkräfte und Studierende aus dem Ausland geschaffen haben. Unser Portal ist ein Signal für eine offene Willkommenskultur und prägt die Wahrnehmung Deutschlands im Ausland positiv. Deutschland steht mit klassischen Einwanderungsländern wie den USA oder Kanada im weltweiten Wettbewerb um die besten Köpfe. Angesichts der demografischen Entwicklung werden wir Wachstum, Wohlstand und Innovation nur aufrechterhalten können, wenn wir neben allen verfügbaren inländischen auch internationale Fachkräftepotenziale nutzen. Das große Interesse von über einer Million Besuchern des Willkommensportals an unserem Land zeigt, dass wir hier auf gutem Weg sind."

Das mehrsprachige Willkommensportal wirbt weltweit um hochqualifizierte Fachkräfte, vor allem aus den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT). Es zeigt, wie Fachkräfte aus dem Ausland erfolgreich ihren Weg nach Deutschland gestalten können - und präsentiert Deutschland als offenes, gastfreundliches und vielfältiges Land. In Indien, Indonesien und Vietnam wird das Willkommensportal durch Pilotprojekte vor Ort begleitet. "Make it in Germany"-Beraterinnen und -Berater unterstützen Fachkräfte in den Pilotländern bei der Jobsuche in Deutschland und den Vorbereitungen für die Einreise. Auch dieses Zusatzangebot stößt auf eine große Nachfrage. In den einzelnen Pilotländern sowie bei der Zentralen Auslands- und Fachvermittlung, einer Dienststelle der Bundesagentur für Arbeit, gehen über das Willkommensportal monatlich jeweils mehrere hundert Anfragen ein - Tendenz steigend. Überaus erfolgreich war zudem der Start der Blauen Karte EU: Innerhalb des ersten halben Jahres haben nach Angaben des Bundesinnenministeriums bereits mehr als 4100 Fachkräfte den im August 2012 eingeführten Aufenthaltstitel für Hochqualifizierte erhalten. Darüber hinaus plant die Bundesregierung auch, die Zuwanderung für beruflich qualifizierte Fachkräfte ohne Hochschulabschluss zu erleichtern.

Ein aktueller Bericht der OECD zur Zuwanderung ausländischer Fachkräfte kommt zu dem Schluss, dass Deutschland eines der OECD-Länder mit den geringsten Beschränkungen für hochqualifizierte Fachkräfte sei. Vor allem kleine und mittlere Unternehmen griffen, so die Studie, bislang aber noch zurückhaltend auf internationale Fachkräfte zurück. Neben dem vielfältigen Angebot für Fachkräfte wendet sich "Make it in Germany" in einer eigenen Rubrik daher auch an Unternehmerinnen und Unternehmer. Der jüngste Bericht der OECD hebt das Willkommensportal als wichtige Initiative hervor - unter anderem um den mit Einführung der blauen Karte wesentlich erleichterten Arbeitsmarktzugang für internationale Fachkräfte publik zu machen.

Zum Start der Fachkräfte-Offensive des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi), des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) und der Bundesagentur für Arbeit (BA) gingen am 5. Juni 2012 das Willkommensportal www.make-it-in-germany.com für internationale Fachkräfte sowie die zentrale Plattform der Fachkräfte-Offensive www.fachkräfte-offensive.de online. Diese bietet ausführliche Informationen für Unternehmen zur Mobilisierung inländischer und internationaler Fachkräfte. Die Fachkräfte-Offensive begleitet und ergänzt das Fachkräftekonzept der Bundesregierung. Ziel ist es, die Öffentlichkeit, Unternehmen und Fachkräfte zur Fachkräftesicherung zu sensibilisieren und Lösungswege aufzuzeigen.

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