Stressmanagement

 

Zwei Mitarbeiter machen Yoga in einem Gymnastikraum. © Colorbox

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Ziel

  • Förderung von Bewusstsein und Bewältigung von Stresssymptomen durch individuelle Interventionen zur Stressbewältigung

Gelingensbedingungen

  • Stressbewältigung als Stärke und nicht als Eingeständnis einer Schwäche kommunizieren
  • unternehmensspezifische Problemlösungsstrategien und -techniken berücksichtigen in Bezug auf bestehende Stressauslöser
  • nicht auf Problem der Beschäftigten reduzieren, sondern als eine komplementäre Managementaufgabe betrachten

Rahmenbedingungen

  • je kleiner die Unternehmen, desto wichtiger die Teilnahme der Geschäftsführung an Schulungsangeboten als Vorbild
  • Angebote zum Stressmanagement werden besser akzeptiert in Unternehmen des Dienstleistungssektors und weniger im produzierenden Gewerbe
  • Struktur der Belegschaft: gemischte und ältere Belegschaften

Nutzen

  • Reduktion der Krankheitstage
  • hohe Wirksamkeit in Bezug auf die Fehlzeiten insbesondere bei Maßnahmen, die das Erlernen der Bewältigung stresserzeugenden Gedanken und Verhaltensweisen beinhalten (kognitiv-verhaltensbezogenen Maßnahmen) sowie starke Evidenz bei individuell-fokussierten Interventionen

Kosten

  • Gering: einmalige Sachkosten für Kurs/Trainer
  • Freistellung der Mitarbeiter/-innen für die Kursteilnahme sowie im Anschluss zur Durchführung der Übungen
  • Zusätzlich: Zeitaufwand zur Sicherung der dauerhaften Durchführung und Beteiligung im Unternehmen im Anschluss an Training

Umsetzungsvarianten

  • Sport- und Bewegungsprogramme
  • Entspannungstechniken, Meditation
  • Zeitmanagement-Seminare
  • Förderung kognitiv-verhaltensbezogene Fähigkeiten z.B. durch Stressimmunisierungstrainings

Ein Beispiel aus der Praxis: Inhalte eines eintägigen Seminars zum Stressmanagement

  • Strategien zur Stressbewältigung
  • Was ist überhaupt Stress?
  • Hintergrundwissen: Wie entsteht Stress?
  • Der Stressprozess: Auslöser und Reaktionen
  • Wege zur Stressbewältigung: Welche Ressourcen habe ich?
  • Tipps zum Verhalten in belastenden Situationen
  • Praktische Übung zur Anwendung vom Stressmanagement im Arbeitsalltag

Weiterführende Informationen / Quellen

(1) iga (2008): Wirksamkeit und Nutzen betrieblicher Gesundheitsförderung und Prävention – Zusammenstellung der wissenschaftlichen Evidenz 2000 bis 2006, IGA-Report 13, BKK / BGAG / AOK / Verband der Ersatzkassen e.V.

(2) z.B. Walter et al. (2006): Prävention vom Stress am Arbeitsplatz: Ergebnisse einer systematischen Literaturrecherche. In: Weißbuch Prävention 2005/2006, Berlin: Springer-Verlag.

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