Kulturelle Bereicherung

abat AG, Bremen

Die abat Group sucht auch im Ausland nach gut ausgebildeten Fachkräften.

Die abat Group, ein internationaler Anbieter von SAP-Beratung und -Entwicklung mit Hauptsitz in Bremen, besetzt Stellen gezielt auch mit Fachkräften aus dem Ausland. Hinrich Meisterknecht, Vorstand und Mitgründer der abat AG, sagt, dass die Bewerbersuche über ausländische Jobportale besonders wirkungsvoll ist und dass es viele Vorteile hat, in einem international besetzten Team zu arbeiten.

"Die kulturelle Bereicherung des Unternehmens ist ein wesentlicher Aspekt bei der Mitarbeitergewinnung im Ausland", sagt Hinrich Meisterknecht. "Wir brauchen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die gute Softskills haben, die mobil sind und technisch gut ausgebildet. Diesen Bedarf ausschließlich mit deutschen Bewerberinnen und Bewerbern zu decken, ist für uns schwierig. Deshalb suchen wir auch im Ausland nach Fachkräften"

Sprachen und Arbeitsmethoden

Die abat Group entwickelt und implementiert SAP-Lösungen für deutsche Logistikdienstleister und Automobilhersteller. Zu den Firmenstandorten der Hersteller in der ganzen Welt reisen abat-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus insgesamt zehn Nationen. "Es ist gut, dass wir unterschiedliche Kulturen und Arbeitsmethoden in Projekten zusammen bringen können. Bei uns spricht jeder Deutsch und Englisch. Außerdem haben wir den Vorteil, dass manche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auch Spanisch, Russisch oder Chinesisch sprechen", erklärt Hinrich Meisterknecht.

Ausländische Jobportale

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Englisch, Spanisch, Russisch – wer internationale Kunden hat, kann Vielsprachigkeit im Unternehmen gut gebrauchen. Aber nicht nur dann: Um den Fachkräftebedarf zu decken, können deutsche Unternehmen nicht auf ausländische Kräfte verzichten.

José Francisco Sánchez Sánchez aus Spanien arbeitet als SAP-Entwickler bei dem Unternehmen: "Ich habe mich für den Job in Deutschland entschieden, weil die Marke Deutschland in Spanien für Qualität steht", erzählt er.

"Bei der Suche nach Fachkräften im Ausland setzen wir vor allem auf Jobportale", erklärt Hinrich Meisterknecht. So ist auch José Francisco Sánchez Sánchez über das spanische Portal infojobs.es auf das Stellenangebot von abat gestoßen. Das Vorstellungsgespräch in einem Hotel in Madrid führte der studierte Physiker mit den Mitarbeitern von abat auf Deutsch. "Als ich die Zusage von abat bekam, war es nicht schwieriger nach Deutschland zu kommen, als eine Stelle in Spanien anzunehmen", erinnert sich der 31-Jährige.

Personal aus nicht-europäischen Ländern

"Personal aus dem europäischen Ausland zu gewinnen, ist relativ einfach. Bei nicht-europäischen Ländern wird es schon schwieriger", ergänzt Meisterknecht. Trotzdem akquiriert die abat Group auch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die keinen EU-Pass haben: zum Beispiel über deutsche Hochschulen und Beteiligung an Austauschprogrammen wie Erasmus und Aiesec. Wenn Bewerberinnen und Bewerberinnen  gefunden sind, verhandelt abat mit der Ausländerbehörde über eine Arbeits- und Aufenthaltserlaubnis.

Gut miteinander auskommen

Bei abat steht der Kurs auf Expansion. Mit einem Wachstumsziel von circa zwanzig Prozent sollen weitere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eingestellt werden. Hinrich Meisterknecht ist zuversichtlich: "Dass die verschiedenen Kulturen gut miteinander auskommen, funktioniert aus sich heraus. Unsere ausländischen Kolleginnen und Kollegen integrieren sich aktiv, indem sie zum Beispiel zusammen Fußball spielen. Außerdem versuchen wir mit gemeinsamen Events wie Bowling, Segeln oder Kartfahren die ganze Firma glücklich zu machen." 

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